Neuigkeiten:

Verein Zukunft Elbinsel e.V.

in Kooperation mit dem Freizeithaus Kirchdorf-Süd:

PEGELSTAND ELBINSEL

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Montag, 15. April 2019 – 19 bis 21 Uhr //

Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestrasse 20

 

Wir brauchen gute Bildung für Alle!

 

„BILDUNGSOFFENSIVE

ELBINSELN“: HOPP ODER

TOP?

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Was ist eigentlich aus der Bildungsoffensive auf den Elbinseln geworden?

2007 hatte der Senat eine Bildungsoffensive für die Elbinseln beschlossen. Im Rahmen der IBA sollte bis 2013 durch eine „deutlich verbesserte Bildungssituation die Attraktivität aller Bildungsangebote und die gesellschaftliche Integration der Bewohner der Elbinseln gestärkt werden“.

Gleichwohl beklagten die Schulleitungen der Elbinseln in einem Brief an den Schulsenator vom November 2012, dass die Bildungsoffensive „keine Bodenhaftung“ gefunden habe und warnen vor einem „Deichbruch“. Bei der „Kumulation von Problemlagen“ mit „unterdurchschnittlichen Lernvoraussetzungen und sozialen Disparitäten, nimmt der Erziehungsanteil an der schulischen Arbeit immer größeren Raum ein.“
 

Die Behörde entwickelt daraufhin 2013  ein Förderprogramm für Schulen in „herausfordernder sozialer Lage“ - genannt „23+Starke Schulen“-, in das mehrere Wilhelmsburger Schulen einbezogen sind.

Mittlerweile herrscht in Hamburg offiziell ein sog. „Schulfrieden“– gilt das jetzt auch hier in Wilhelmsburg?

 
Wir fragen: Was sind die Ergebnisse? Was ist weiter zu tun? 
 

•    Haben sich Lern-und Arbeitsbedingungen in Kitas und Schulen verbessert?

•    Welche besonderen Maßnahmen und Projekte wurden entwickelt?

•    Wie bewältigen Kitas sowie Grund- und Stadtteilschulen neben Sprach- und Erziehungsdefiziten die zusätzlichen Aufgaben bei der „Inklusion“?

•    Haben sich die eklatanten Lernrückstände verringert?

•    Haben sich Schulabschlüsse und Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert?


Unsere Experten*innen sind:

Jürgen Dege-Rüger, ehemaliger Koordinator der Bildungsoffensive Elbinsel

Anna Ammonn, Sprecherin der Kampagne „zusammen leben - zusammen lernen“

Claudia Wackendorff, Elternvertreterin

Barbara Siebenkotten, Lehrerin

Hédi Bouden, Lehrer

Kamil Celebi, ehemaliger Schüler

Thorsten Schumacher, Projektleitung „23+ Starke Schulen“ der Behörde für Schule und Berufsbildung - angefragt.  

 

Dazu die schulpolitischen Sprecher*innen:

Sabine Boeddinghaus, LINKE

Barbara Duden, SPD

Olaf Duge, GRÜNE

Birgit Stöver, CDU

 

Moderation: Hartmut Sauer

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Mehr Infos zum Thema: www.zukunft-elbinsel.de 

Kontakt: Manuel Humburg, Hartmut Sauer 040/754 66 84

info@zukunft-elbinsel.de

 

 

Anti_A26-Ost

Hier können Sie das Logo Anti-A26-Logo downloaden.

  • Infos zur geplanten A 26-Ost und den Widerstand dagegen findet ihr auf dieser webside:
    www.verkehrswende-hamburg.net


Die vielen Wahrheiten und Fakten zur HQS  (A 26)
Kirchdorf Süd sagt Nein zur Hafenquerspange 

KIRCHDORF SÜD – Der Ratschlag zur Hafenquerspange (HQS) hat begonnen. Die AG-Kirchdorf Süd hat es übernommen, sich mit den 6000 Bewohnern der vor 40 Jahren entstandenen Großsiedlung im Süden Wilhelmsburgs, zu solidarisieren. Denn die Stimmung in Kirchdorf Süd ist eindeutig: „Nein zur Autobahn!“ Die unmittelbaren Auswirkungen durch mehr Lärm und Schadstoffen sind der offensichtliche Effekt. Doch die Argumente zu städtebaulichen und verkehrspolitische Fehlüberlegungen wiegen ebenso schwer.  Im Laurens-Janssen-Haus gab es gestern die Gelegenheit, um sich über die Planungen der HQS zu informieren und angeregt zu diskutieren.  

Gewohnt kenntnisreich lieferte der „Verein Zukunft Elbinsel“ Zahlen zu abweichenden Kosten, irreführenden Prognosen und zu erwartenden Belastungen durch Lärm und Schadstoffen als in den offiziellen Verlautbarungen. Manche Kostenschätzung wurde als illusorisch entlarvt. So sind für den Bau der HQS mit allen komplexen Verkehrsknoten 890 Millionen Euro angesetzt. Zusätzliche Tunnelungen oder Troglösungen zum Schutz der Menschen sind darin noch nicht berücksichtigt. Die Aussage einer Ortspolitikerin, „Hamburg hat Fixkosten von 10 Millionen. Jede zusätzliche Ausgabe wird vom Bund getragen“ mochte in dem Raum niemand glauben.  

Eine wichtige Frage war an dem Abend, die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. In Planungsunterlagen ist Kirchdorf Süd ein grauer unbewohnter Fleck. So als gebe es die 6000 Menschen gar nicht. Wie werden die Bewohner von Kirchdorf Süd sichtbar, wie bekommen sie eine gewichtige Stimme und ein Gesicht in einem von der Politik als „alternativlos“ bezeichneten Plan. An dem Abend wurden Ideen entwickelt, um die Bewohner untereinander zu mobilisieren. Mehr Informationen direkt an die Leute, mehr Ermutigung, sich zu zeigen. Der Abend war ein motivierender Anfang. Eher ernüchternd war dagegen zu erfahren, dass es zwar auch unter Vertretern von Schulen, Wohnungsbaugesellschaften und Politiker jeglicher Partei, viele Kritiker gibt. Die nehmen dazu aber nur hinter vorgehaltener Hand eindeutig Stellung. „Demokratie geht anders“, meint die AG-Kirchdorf Süd. Und ein Beteiligungsverfahren, das nicht mehr das Projekt der HQS an sich in Frage stellt, lehnt die AG Kirchdorf Süd ab. 

Auf dem Marktplatz am Tag davor
Die Stimmung, die im Stadtteil herrscht, konnten einige Mitglieder der AG Kirchdorf Süd schon am Mittwoch erleben. Mit dem Modell der Hafenquerspange stehen sie auf dem Marktplatz von Kirchdorf Süd. Das anschauliche Modell ist ständig umlagert. Der maßstabsgetreue Nachbau der geplanten HQS macht Eindruck. Deutlich ist, was auf die Menschen in Kirchdorf Süd zukommt.  Der Ärger macht sich Luft: „Das geht doch nicht!“ Die Frage, ob schon alles entschieden sei: „Wo können wir dagegen unterschreiben?“ Auch die Ohnmacht bekommt ein Gesicht. „Schon jetzt haben wir die Autobahn A1 in unmittelbarer Nähe.“ Lärmschutz ist bis heute, nach 40 Jahren, immer noch nicht gewährleistet. Kinder, die aus der Schule am Stübenhofer Weg strömen, gucken sich die Planung genau an und entwickeln spontan, warum die Bewohner von Kirchdorf Süd unter einer weiteren Autobahn leiden werden. An dem Nachmittag herrscht eine Mischung aus Interesse und Fassungslosigkeit, aus Ärger und Ohnmachtsgefühl. Und dem Funken Hoffnung, dass man doch noch was machen kann.

„Zukunftsplan: Ja statt

Kirchdorf-Autobahn: Nein“

am Donnerstag, den 26.1.2017 um 19 h im Laurrens-Jannsen-Haus einladen.

(Es besteht dann auch noch die Möglichkeit, sich die Ausstellung „Die Moderne siegt im Laubengang“ 40-Jahre-Kirchdorf-Süd anzuschauenJ.)

Bei der Veranstaltung geht es uns zusammen mit dem Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg darum, die Bewohner der Siedlung über die Autobahn-Planungen zu informieren und über ein alternatives Verkehrskonzept nachzudenken.

Unserer Meinung nach würde Kirchdorf-Süd zuallererst unter einer neuen Autobahn entlang der Kornweide leiden. Lärm, Emissionen und auch das Abgeschnitten-sein vom übrigen Stadtteil würden erheblich zunehmen.

Wir laden die BewohnerInnen der Siedlung zu dieser Veranstaltung ein und möchten auch Sie bitten zu kommen.

AG Kirchdorf, Netzwerk in Kirchdorf-Süd